Herzlich Willkommen


Herzlich Willkommen im Staudengarten Gross Potrems

Hier gibt es die neuesten Informationen aus unserem Staudengarten in Gross Potrems, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Ergänzend dazu können Sie in unserer Website (www.wildstaudenzauber.de) auf mehr als 600 Seiten mit ca. 2000 Bildern unseren Wildstaudengarten kennenlernen. Unter Wildstauden verstehen wir züchterisch kaum veränderte Pflanzen und zwar nicht nur die einheimischen, sondern auch Pflanzen aus Europa, Amerika und Asien. Seit fast 40 Jahren gestalten und pflegen wir unseren naturnahen Staudengarten, in dem der Rasen und die Staudenbeete nach und nach durch Staudenwiesen ersetzt wurden. Auf 1000 m² entstanden langlebige Pflanzengemeinschaften mit etwa 500 verschiedenen Wildstaudenarten und zahlreichen Gräsern.Die Gartenrundgänge zu den verschiedenen Jahreszeiten und das Stauden-ABC werden Ihnen sicher gefallen.

Unseren Staudengarten können Sie von Juni bis September von 10.00 bis 18.00 besuchen. Bitte per E-Mail : jochen@wildstaudenzauber.de, Telefon: 03820813345 oder Handy: 017661658902 anmelden. Bitte keine Pflanzen mitbringen! Für mehr als 15 Personen (Busse) ist unser Garten zu klein.
Mit Hilfe des Gartenreiseführers Mecklenburg-Vorpommern können Sie sich eine individuelle Tour zu den schönsten Gärten im Norden Deutschlands zusammenstellen.
Sie können uns auch mit einem kleinen Pflanzenangebot auf folgenden Pflanzenmärkten treffen:
Sonntag, 26. April 2015 10.00 bis 18.00 Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
noch kein Termin Pflanzenmarkt im Münster Bad Doberan
noch kein Termin Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum Klockenhagen

Im Juni 2014 erschien mein Buch "Naturnahe Gartengestaltung mit Wildstauden", das Sie bei der Gesellschaft der Staudenfreunde für 15 € inkl. Versand erwerben können.



Mittwoch, 14. Januar 2015

Staudenwiesen immer wieder

Es drängte mich beim Durchsehen meiner Bilder des letzten Jahres etwas zu den Pflanzen für  Staudenwiesen zu schreiben. Dabei mußte ich am Ende feststellen, dass ich dazu schon mehrmals hier im Blog geschrieben habe. Sie sehen, wie wichtig mir das ist.
Das Ziel meiner Gartengestaltung ist es, meinen Besuchern und mir das Gefühl zu geben, durch Wiesen zu laufen und dabei Natur pur zu erleben. Die folgenden Gräser und Stauden unterstützen diesen Eindruck ganz besonders.
Die wertvollsten Gräser sind für mich das Gartensandrohr und das Diamantgras.

Calamagrostis brachytricha

Calamagrostis acutiflora

Das brusthohe Mandschurische Schleierkraut ist ein ausgezeichneter "Weichzeichner" für die Wiesen in unserem Garten.
Gypsophila pacifica

Sanguisorba officinalis vor den wuchtigen Kerzen-Goldkolben.
Sanguisorba officinalis 'Pink Tanna'

Gaura lindheimeri schwebt wie ein Schwarm kleiner, weißer Schmetterlinge über den anderen Stauden.
Gaura lindheimeri


Cenolophium denudatum blüht im Juni und auch noch im Herbst sind die Samenstände eine Zierde.
Cenolophium denudatum

Heliopsis helianthoides var scabra
hat eine enorm lange Blütezeit und als Gesellschaft das ebenfalls sehr lange blühende Gartensandrohr (Calamagrostis acutiflora).
Heliopsis helianthoides var scabra

Sonntag, 11. Januar 2015

Geborgte Landschaft

Beim Einsortieren der Bilder vom August in meine Homepage ist mir mal wieder klar geworden, von welch mächtigen Bäumen unser Garten umgeben ist. Das ist ein großes Glück. Zum größten Teil wurzeln sie außerhalb des Gartens. Andernfalls hätten wir einen Wald- oder Schattengarten zu gestalten. Doch wie auf einer Waldlichtung liegt unser Garten in der Sonne. Jedenfalls den größten Teil des Tages. 
Das Prinzip der Geborgten Landschaft, bedeutet, dass die natürlichen Landschaften außerhalb eines Gartens mit in deren optische Wirkung einbezogen werden. In Japan ist das "Shakkei" seit langem Bestandteil der Gartengestaltung. Als erstes ein Bild vom grünen Garten in Kyoto. Die gestutzten Büsche stehen innerhalb des Gartens. Drumherum ist üppiger Wald. 
Mehr von meinen Japanreisen unter:
http://www.wildstaudenzauber.de/Seiten/Gartengestaltung_Japanische_Gaerten.html

Grüner Garten in Kyoto

Eine gewaltige Trauerweide vom Nachbarn hängt in unseren Garten

Blick nach Westen, wo eine alte Linde an der Grundstücksgrenze steht


Blick nach Norden zum Dorfteich, wo viele alte Bäume wachsen
Blick nach Süden, wo mächtige Kastanien stehen




Dienstag, 30. Dezember 2014

Alles Gute im Neuen Jahr

Allen Gartenfreunden, die hier im Blog lesen, bei facebook vorbei schauen oder Google+folgen, wünsche ich ein wundervolles Gartenjahr mit viel Sonnenschein, nachts auch mal Regen, wenig Schnecken und mit Stauden, die kräftig und gesund das Unkraut verdrängen.
Und natürlich auch ein Jahr, das uns Gärtner kräftig und gesund erhält.

Tief verschneite Gartenwege in diesen Tagen, das fängt ja gut an.



Freitag, 19. Dezember 2014

Schellenblume, Becherglocke


Adenophora bulleyana, die hüfthohe Schellenblume oder auch Becherglocke kommt aus Westchina und blüht im Juni/Juli. Sie wächst auf normalen bis feuchten Boden mit guter Drainage in Sonne und Halbschatten.
Im Kuju Hochland, Japan, fand ich Adenophora triphylla var. japonica.
Die Becherglocke ist den Glockenblumen sehr ähnlich. Der Unterschied zu anderen Glockenblumengewächsen soll darin bestehen, dass der Griffel der Becherglocke viel länger als die Blütenkrone ist. Im Bild von Japan sehr schön zu sehen. Nicht aber so eindeutig, wie bei meinen Adenophora bulleyana und A. liliifolia, die ich als Samen von der RHS bekommen habe. Ihre Griffel sind nicht länger als die Blütenkrone und unterscheiden kann ich die beiden auch nicht.
Das Internet kann auch nicht wirklich helfen. Wäre schön, wenn einer meiner Blogleser helfen könnte.

Adenophora triphylla var. japonica im Kuju Hochland, Japan.
Adenophora bulleyana? Der Griffel schaut zwar raus, ist aber nicht viel länger als die Blütenkrone.



Das könnte A. liliifolia sein? Die Blüte ist mehr trichterförmig als glockig.
Interessant sind die rot angelaufenen Stängel.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Winterharte Stauden


Die meist gestellte Frage von Besuchern auf Gartenmärkten und Besuchern unseres Gartens ist die nach der Winterhärte der gezeigten Stauden. Das ist recht verständlich, sind doch in den letzten 25 Jahren so herrliche Stauden durch Kataloge und Gartenzeitschriften auf unsere Wunschlisten gelangt, die im Nordosten Deutschlands, und nur dafür kann ich schreiben, nicht jeden Winter überlebten. Mit 40 Jahren Erfahrung kann ich nun verkünden, was jetzt in meinem Garten wächst und von mir auf Staudenmärkten verkauft wird, ist 100% winterhart, ohne Winterschutz!
Welches sind die Wackelkandidaten?
Da wären zunächst die Stauden, die ich gar nicht erst versucht habe, weil Ihr Winterschutz sehr aufwändig beschrieben wird: Mammutblatt, Pampasgras, Fuchsia magellanica und Freiland-Kakteen. Dann kommt die Gruppe der immer wieder versuchten Stauden. Sonnenröschen, Montbretien, Sterngladiolen, Steppenkerzen, Freiland-Gloxinien, Bartfaden. Irgendwann kam ein Winter, der ihnen den Garaus machte. Eine Fackellilie aus Südafrika schaffte fast 30 Jahre, dann war sie dran.
Auch die große Gruppe der Winterastern in so vielen Farben hat nicht dauerhaft Freude gemacht. In manchen Jahren sind sie kaum richtig aufgeblüht.
Den Japan-Anemonen sagt man auch keine gute Winterhärte nach, doch meine  Sorte 'Robustissima' hält sich tapfer, wie der Name sagt. Das Gleiche trifft für die Spornblume zu. Sie hat alle Winter überstanden nur ihre zahlreichen Sämlinge sind jedes Jahr im Frühjahr verschwunden.

Sämlinge der Spornblume (unten) verschwinden im Winter


Einige Neuanschaffungen kann ich natürlich nicht mit langjähriger Garantie ausstatten. Z. B. einige Knöterich-Arten. Während Polygonum microcephala, der Kleinköpfige oder Buntblatt-Knöterich nach dem ersten Winter gleich wieder verschwand, hält sich der Glocken-Knöterich und Polygonum paniculatum ssp. frondosum, der noch keinen deutschen Namen hat, etwas besser. Ich schrieb bereits darüber: http://wildstauden.blogspot.de/2014/05/aconogonum-paniculatum-ssp-frondosum.html. Nachzutragen wäre, dass er sich wieder erholt hat. Der Glocken-Knöterich war allerdings ziemlich mickrig im Vergleich zum Vorjahr.
Als Letztes soll noch eine Yucca filamentosa erwähnt werden, die schon 40 Jahre im Garten steht und bis zu 10 Blütenstiele treibt. Sie ist die einzige Pflanze, die etwas Sonnenschutz erhält vom ausgedienten Weihnachtsbaum. Alle anderen Stauden kommen ohne Winterschutz aus. Ich sage immer, warum sich mit Winterschutz rumschlagen, wo es doch so viele Stauden gibt, die ohne auskommen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Mein Wildstaudenbuch

http://www.gds-staudenfreunde.de/public/index/rubrik/Publikationen/unterrubrik/Schriftenreihe%20der%20GdSIm Garten ist kaum mehr etwas zu tun. Der Frost hat uns in die Wohnung verbannt. Was gibt es schöneres für einen Gartenfreund jetzt in Zeitschriften und Büchern nach neuen Pflanzen und Pflanzideen zu suchen. Rechtzeitig vor dem Fest möchte ich nochmal auf mein Wildstaudenbuch hinweisen. Auf 144 Seiten mit 275 Fotos stelle ich meinen naturalistischen Staudengarten vor. Alle Bilder sind von mir in meinem eigenem Garten oder in der Natur aufgenommen. 40 Jahre Erfahrungen mit Stauden sind eingeflossen.
Das Buch gibt es nicht im Buchhandel. Sie können es bei der Gesellschaft der Staudenfreunde für 15 € inkl. Versand erwerben.
Bestellungen bitte an die Geschäftsstelle: info@gds-staudenfreunde.de
Empfängeradresse bitte angeben, Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang
IBAN: DE36 5455 0010 0001 8011 33,
BIC: LUHSDE6AXXX
Konto 1801133, BLZ 54550010, Sparkasse Vorderpfalz

Diejenigen, die das Buch schon gelesen haben, bitte ich, mir zu schreiben, hier oder in der facebook-Gruppe "Wir sind Staudenfreunde", wie Ihnen das Buch gefallen hat. Sehr gern auch kritische Anmerkungen, damit das nächste Buch besser wird. Unter allen Meinungsäußerungen möchte ich am zweiten Advent ein Wildstaudenbuch verlosen, das Sie dann einem lieben Gartenfreund schenken können.