Sonntag, 27. September 2020

"dem wieder Herr werden"

 Eine Besucherin des "Offenen Gartens" fragte mich: " Wie wollen sie denn dem wieder Herr werden", nachdem sie meine Staudenwiesen durchstreifte.

Was soll man dazu sagen? Mit "dem" meinte sie wohl meine Unordnung in den Staudenwiesen, die Abweichung von der Englischen Staudenrabatte, die noch immer die Gartenbücher und Zeitschriften beherrscht und unsere Sehgewohnheiten bestimmt. Mit wieder "Herr" werden, meinte sie, die bereits Jahrtausende währende Bekämpfung der Natur durch den Menschen auch hier im Garten durchzusetzen. Die Durchsetzung wird mit meinem Naturalistischen Gartenstil etwas gelockert. "Etwas gelockert" heißt, ich muss aufpassen, das der der Natur gereichte kleine Finger nicht schon bald die ganze Hand erfasst. Pro Jahr sind mehrere Durchgänge notwendig. Ich nenne es "Krauten", wobei ich lästiges Unkraut, wuchernde Staudenaustriebe und unerwünschte Sämlinge rausziehe. Es wird nicht gehackt und nicht gemulcht, mit was auch immer.









Samstag, 27. Juni 2020

Die traurige Trauerweide

Die Trauerweide vom Nachbarn wirft in diesem Frühsommer jede Menge gelbe Blätter ab. Auf diesen sind mehrere braune Flecken (Nekrosen) zu sehen. Auch die jungen Triebe haben schorfartige Nekrosen. 
Nach Recherchen im Internet könnte es sich um die Marssonina-Blattfleckenkrankheit (Triebspitzendürre) hervorgerufen durch den Pilz: Marssonina salicicola handeln. Sie ist eine der am häufigsten beobachteten Krankheiten an der Trauerweide. 

Folgende Symptome weisen auf einen Befall hin:

·       Befallen werden Blüten, Blätter, Zweige und Triebe.
·       Auf den Blättern bilden sich 3 mm große Nekrosen.
·       Verkrüppelte Blätter
·       Vorzeitiger Blattabwurf
·       Aufplatzende, schorfartige Nekrosen auf jungen, grünen Trieben
Ruft Spitzendürre hervor (Absterben der Triebspitze) 

Angesichts der Größe des Baumes ist eine fungizide Behandlung ausgeschlossen. Wer kann helfen? Ist der Baum noch zu retten?





Das Untier

Es gibt so viele schöne und liebe Tiere im Garten. In diesem Jahr entdeckte ich zum ersten Mal den Asiatischen Marienkäfer (Harmonia axyridis) und zwar gleich zwei, die keinen Zweifel zulassen, das es bald mehr sein werden. 
Die Raupe des Königskerzen-Mönchs  (Cucullia verbasci) habe ich Jahrzehnte nicht gesehen.



Aber ich sah auch Spuren eines unbekannten Tieres. War es ein Reh, rollige Katzen oder kämpfende Kater? Im Internet fand ich, das es auch Spuren des Marders sein könnten. Hat jemand eine Idee?

Herunter gerissene Stachelbeere

3 Kartoffelpflanzen sind massakriert.

Ein 1,50 m hoher Beinwell-Busch liegt am Boden.
Abgefressene Erdbeerblätter

Montag, 25. Mai 2020

Gartenfreunde willkommen

Ab heute können Urlauber wieder in Mecklenburg-Vorpommern einreisen, müssen bei Kontrollen jedoch die Buchung einer Übernachtung in einem Hotel, einer Pension oder auf einem Campingplatz vorlegen können.


Herzlich Willkommen in unserem naturnahen Garten!

Unser Garten ist für Sie von Juni bis Oktober täglich von 10.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 geöffnet.Bitte nur nach Voranmeldung, vorzugsweise per E-Mail (jochen@wildstaudenzauber.de) Ich biete Ihnen eine einstündige Führung durch den Garten, auch für Einzelpersonen. Busse können wir leider nicht empfangen! Um eine Spende von 5 € pro Person zur Erhaltung des Gartens wird gebeten. Wenn gewünscht, servieren wir Ihnen Kaffee und Kuchen im Garten oder Gewächshaus. Wir freuen uns auf interessante Gespräche.
So wird es Anfang Juni bei uns aussehen:





Donnerstag, 30. April 2020

Fadenalgen im Teich

Jedes Jahr im Frühling "blüht" der Teich, d. h. giftig grüne Fadenalgen vermehren sich rasant und kommen dann bei Sonneneinstrahlung als grüne "Watte" an die Oberfläche. Ein Lieblingsplatz für Frösche. Abfischen hilft nicht wirklich, solange noch Nährstoffe im Wasser sind. Die Algen vermehren sich auf' s Neue. Trotzdem ist es sinnvoll die Algen abzufischen, um damit die Nährstoffe zu entfernen, die beim Absterben der Algen wieder ins Wasser gelangen würden. Auf dem Kompost sind sie besser aufgehoben. Fische, die bei hohem Besatz mit ihrem Kot und Futterresten Nährstoffe in den Teich bringen, haben wir nicht, dafür aber große Weidenbäume auf dem Nachbargrundstück, die im Herbst ihr Laub und im Frühling ihre Kätzchen aufs Wasser streuen. Das Wasser kommt vom Dach des Hauses, wo sich sicher auch eine Menge Nährstofflieferanten, z. B. Pollen abgesetzt haben.Im Laufe des Sommers gehen die Algen von allein zurück. Die Unterwasser- und Teichrandpflanzen, verbrauchen dann die Nährstoffe. Zum Entfernen der Algenkissen nehme ich einen Kescher mit verlängertem Stiel. Alte Pflanzenreste am Teichrand werden mit einer verlängerten Sichel abgeschnitten und entfernt.




Montag, 13. April 2020

Staudengärtner in M-V

"Sehr geehrte Frau Wegner, sehr geehrter Herr Wegner, 
...
Welchen Staudenhändler können sie mir empfehlen - vor 3 Jahren habe ich zahlreiche Pflanzen für 1500 € bei einer berühmten Staudengärtnerei eingekauft, diese waren in einer überdurchschnittlich schlechten Qualität, ich hatte davon ca. 50% Verlust."  

Das ist hart! Zum Staudenkauf habe ich mehrere Posts verfasst: 
https://wildstauden.blogspot.com/2018/04/staudenkauf-online.html
https://wildstauden.blogspot.com/2020/03/wann-stauden-kaufen.html

Meine Meinung noch Mal zusammen gefasst:
Online-Kauf ist sehr bequem und man bekommt fast Alles. Es bleibt aber ein Risiko, besonders beim Kauf im Herbst.
Wenn man ganz sicher gehen will, sollte man zum regionalen Staudengärtner fahren. Im Frühjahr kaufen (Austrieb und Wurzelwerk kann beurteilt werden).Achtung! Präriepflanzen (Sonnenblumen, Sonnenauge, Ehrenpreis, Wasserdost u.a.) treiben spät aus. Zweimal einkaufen.
Da wir keine Stauden verkaufen, stelle ich Ihnen Staudengärtner in M-V vor (im Osten beginnend, Karte von Google). Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte melden.







1. Michael Hager kenne ich noch nicht!
2. Ulrike Gürtler Peckatel 24 17237 Klein Vielen OT Peckatel  
http://www.staudenschmiede.de/

Seit 1997 ziehe ich auf ca. 3000qm Freilandfläche 1000 verschiedene Staudenarten und -sorten zum Direktverkauf in der Gärtnerei heran. Meine Vorliebe gehört den großen Beet- und Wildstauden (die durchaus 2,80m hoch werden können) und den Gräsern, aber das Sortiment umfasst auch Steingartenpflanzen, Heil- und Gewürzkräuter, Stauden für schattige Gartenbereiche und für den Teichrand. Besonders im Sommer und Herbst lohnt sich die Besichtigung des umfangreichen Mutterpflanzenquartiers und der Schaupflanzungen, die dann in voller Blüte stehen und Anregung für die Pflanzenverwendung im eigenen Garten sein können.

3. Landschaftspflegeverband Mecklenburger Endmoräne e.V.
Staudenangebot kenne ich noch nicht!
4. Die Staudengärtnerei in der Nähe unseres Staudengartens in Zehlendorf hat leider aufgegeben!

5. Gärtnerei Teske  Groß Woltersdorfer Damm 1, 16928 Pritzwalk OT Seefeld  http://gaertnereiteske.de/

Es begrüßt Sie die Gärtnerei Teske – Ihre Staudengärtnerei zwischen Berlin und Hamburg mitten in der schönen Prignitz. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Gärtnerei unweit von Pritzwalk zu besuchen, sich von unseren Schaupflanzungen inspirieren zu lassen und in der Vielzahl der von uns angebotenen Stauden zu stöbern. Zahlreiche Neuheiten sowie altbewährte Klassiker und auch besondere, wie heimische Wildstauden für den naturnahen Garten erwarten Sie.


6. Sylvia Göbel Am Mühlberg 9A 19205 Schönfeld-Mühle 
Die Gärtnerei schließt leider am 30. Juni 2020 ihre Pforten.

7. Staudengärtnerei Klütz 
Julia Schmoldt Im Thurow 10  23948 Klütz 
https://www.xn--staudengrtnerei-kltz-izb25c.de/
Seit 2004 betreibe ich auf einer denkmalgeschützten Hofanlage die Staudengärtnerei „Klützer Blumenkate“ mit großem Schaugarten, in dem über 600 verschiedene Staudenarten für fast alle Lagen gedeihen und erhältlich sind. Darunter so manche Rarität! Neben winterharten Stauden können auch prächtig bepflanzte Weidenkörbe und auf Wunsch (gerne mit Vorbestellung) bunte Bauerngartensträuße erworben werden.
Wir beraten Sie gern und freuen uns auf Ihren Besuch! 

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.  brandtgrün Kristin Brandt  An der Kirche 6  23936 Börzow

Willkommen bei brandtgrün, der BIO!Gärtnerei in Nordwest-Mecklenburg!
Bei uns bekommen Sie frische Wildkräuter, geerntet auf naturnahen Wiesen, essbare und farbenfrohe Stauden sowie Insekten verwöhnende ausdauernde wie einjährige Blumen und Gehölze für Garten und Landschaft!
Saatgut aus eigener Ernte im Hofladen und im Versand.



Sonntag, 29. März 2020

Stauden im Winter teilen und Topfen

Bereits im Dezember (https://wildstauden.blogspot.com/2019/12/im-glashaus.html) hatte ich begonnen alte Staudenhorste ins Glashaus zu holen, zu teilen und die Teilstücke zu topfen, um sie dann im Frühjahr gut entwickelt auszupflanzen. Die Rechnung ging nicht auf!
Wie ich bereits im Januar zeigte (https://wildstauden.blogspot.com/2020/01/stachys-officinalis-syn-betonica.html) faulten einige Pflanzen im Topf. Im März zeigte ich dann Bilder von verkrüppelten Austrieb auf Grund von Blattlausbefall (https://wildstauden.blogspot.com/2020/03/wann-stauden-kaufen.html). Damit noch nicht genug. Mitte März bei leichtem Regen, d. h. bestem Pflanzwetter, pflanzte ich die vorgetriebenen Pflanzen aus. Im Glashaus waren schon über 20°C, und nun Ende März sind es draußen nachts bis -5°C!! Ich hoffe die Pflanzen leben noch.
Wie kann man nach 50 Gartenjahren noch so dumm sein?

Stachys officinalis nach Vermehrung im Glashaus, ausgepflanzt und anschließend Nachtfrost.


Dienstag, 24. März 2020

Wann Stauden kaufen?

Es geht wieder mal um den Zeitpunkt für den Staudenkauf bzw. die Pflanzung. Bereits im November 2015 (https://wildstauden.blogspot.com/2015/11/november-kein-ende-des-gartenjahres.html) und im April 2016 (https://wildstauden.blogspot.com/2016/04/herbst-oder-fruhjahrspflanzung-von.html) hatte ich darüber geschrieben. Nun heute hier nochmal das Thema aus aktuellem Anlass.
Im letzten Herbst konnte ich es mal wieder nicht erwarten und bestellte Stauden. Ein Vorteil war, dass z. B. Nepeta manschuriensis  'Manchu Blue' geliefert wurde, während die Pflanze im Frühjahr schon nicht mehr vorrätig war. Die bessere Verfügbarkeit scheint mir aber der einzige Vorteil des Staudenkaufs im Herbst.
Die noch im Herbst ausgepflanzten Stauden zeigen, wie schon öfter, Ausfälle, z. B. bei Hemerocallis altissima. Am Frost kann es diesmal nicht liegen, eher am zu vielen Wasser über Winter oder die Pflanzen haben in diesem heißen Sommer schon beim Staudengärtner gelitten.

Hemerocallis altissima (Die Steinchen waren im Topf!)
Um die Überwinterungsrisiken zu umgehen, habe ich einige Töpfe ins Gewächshaus gestellt (Agastache, Physostegia u. a.). Erstere wurden von Blattläusen und Weißer Fliege massakriert und Physostegia faulte komplett weg. Also ist das auch kein Weg. Bleibt nur der Kauf und die Pflanzung im Frühjahr. Im Moment bei tagelangem Hochdruck und Nachttemperaturen von -5°C muss man eben mit der Pflanzung abwarten.
Eine große Gefahr sind im Frühjahr die Schnecken, ganz kleine, die man nicht sieht, aber die ganze Arbeit leisten, wie z.B. bei der Giraffenscabiose. Ähnliche Bilder gibt es beim Rittersporn, dem Hohen Sonnenhut (R. nitida und R. lanciniata) u. a..

Agastache mit Blattläusen. Die zarten Triebe verkrüppeln.
Ein normal entwickelter Austrieb der Giraffenscabiose.
Von Schnecken abgeweideter Austrieb. Der nächste Austrieb wird noch zarter und schmackhafter!?

Zum Staudenkauf hier noch eine Warnung vor dem Supermarktangebot. (Ich musste es mal wieder probieren). In einer Plastiktüte und einem Plastikbecher fanden sich, verdeckt vom bunten Namensschild, und somit von außen nicht sichtbar, völlig vertrocknete pflanzliche Schätze der holländischen Gartenkultur.
 

Sonntag, 22. März 2020

Der Kies muss weg!

Tjards Wendebourg
Der Kies muss weg. Gegen die Verschotterung unserer Vorgärten. 2020. 96 S., 100 Farbfotos, Klappenbroschur. ISBN 978-3-8186-1045-6. € 12,95. 
Mal wieder eine Buchbesprechung in meinem Blog. Sie werden bemerkt haben, das Buchbesprechungen in diesem Winter hier im Blog seltener waren. Ich habe es einfach nicht geschafft. Der Bücherstapel auf dem Schreibtisch nimmt einfach nicht ab. Dieser Titel erscheint mir aber so wichtig, das ich ihn vorgezogen habe. Nun bin ich gespannt, wie man mit der Thematik ein ganzes Buch füllen kann?!
Schon nach der Lektüre der ersten Kapitel wird man durch den Humor des Autors angesteckt. "Ein GaLaBau-Kunde beklagte sich, das der Rasen umgefallen ist. Er wusste nicht, dass man ihn Mähen muss?! Ein Anderer dachte, die Herbstfärbung sei ein Krankheitszeichen." Anzeichen für mangelndes Pflanzenwissen, das ein Grund für die Hinwendung zum Kies ist. Der Autor hat sehr akribisch psychologische und andere Ursachen für die Verschotterung unserer Vorgärten recherchiert. Nach zwei Kapiteln gegen die Verschotterung wird in einem dritten Abschnitt des Buches die Verwendung von Kies und Schotter in einem Insekten und Klima freundlichen Garten aufgezeigt. Ein Beispiel ist der Kiesgarten von Beth Chatto. Als Alternative zur Verschotterung wird eine stabile Staudenpflanzung empfohlen, die pflegeleichter, schöner und ökologisch wertvoller ist. Dazu hätte ich mir ein paar mehr schöne Bilder gewünscht.
Der Inhalt des Buches ist durch zahlreiche Überschriften sehr gut gegliedert und lesbar.
Hervorzuheben ist noch, das in diesem Büchlein, meiner Kenntnis nach zum ersten Mal, QR-Codes verwendet werden, um weiterführende Literatur verfügbar zu machen. Somit wird das Büchlein zum Buch, das jedem Bauherren überreicht werden sollte, damit der Kies erst gar nicht hin kommt.

"Garten" einer Pension im Erzgebirge (Foto: Wegner)

Freitag, 13. März 2020

Stauden und Gras

Stauden und Gras, mit anderen Worten Staudenwiesen haben einen natürlichen Charme der jede konventionelle Staudenrabatte in den Schatten stellt. Hier einige Bilder vom letzten Jahr.























In der trockenen Staudenwiese sind im Frühsommer die gelbe Färberkamille, die rubinrote Mazedonische Witwenblume, die rote Kronen-Lichtnelke, die blaue Skabiose mit der Rasenschmiele und dem Perlgras verwoben. Die Rasenschmiele ist hier die klein bleibende und nicht aussamende Deschampsia-Auslese 'Palava'.



Die rote Staudenwicke hält sich am Garten-Sandrohr fest. Die Dolden-Glockenblume hat sich dazwischen gedrängelt.


Zittergras zwischen Margerite, Becherglocke und Baltischer Petersilie.

Sonnenhüte durchwoben von Deschampsia und Garten-Sandrohr als Hintergrund.



Herbstastern und eine spät blühende Sonnenbraut vor und hinter dem Vorhang aus Garten-Sandrohr.



Garten-Sandrohr verwende ich sehr gern, weil es den ganzen Sommer blüht. Chinaschilf blüht erst im Herbst.


Diamantgras im Gegenlicht hinter der Blauen Waldaster.



Calamagrostis varia ist schon nach 3 Jahren ein mächtiger Busch. Die Katzen lieben dieses Gras für ihre Reviermarkierungen. Pfeffer hilft nicht, er macht sie nur noch wütender!!

Donnerstag, 20. Februar 2020

Neuanschaffungen


Ein für mich neues Gras ist das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides var. viridescens). Schon im 2. Jahr bildete es mächtige Büsche mit fast Hundert Blütenstängeln. Nähere Informationen über die gezeigten Pflanzen finden Sie in meiner Homepage im Stauden-ABC (
https://www.wildstaudenzauber.de/Seiten/Stauden_ABC.html)


Solidago 'Loysder Crown' lässt sich sehr gut kombinieren.

Althea cannabina

Senecio doria








Einige der Vorgestellten sind nicht so neu in meinem Garten aber jetzt erst gut aussehend, wie z. B. Ligularia japonica, die erst nach 4 Jahren ansehnlich wurde. Im dritten Jahr nach der Aussaat hat sie zum ersten Mal geblüht. Bemerkenswert ist ihr stark eingeschnittenes Blattwerk.

Ligularia japonica



Calamagrostis varia, das Gras erreichte diese Ausdehnung nach 3 Jahren.


Echinacea paradoxa Gelber Sonnenhut

Scutellaria incana Herbst-Helmkraut

Nepeta nuda
Campanula latifolia, die Waldglockenblume habe ich aus unserem Schlosspark geholt.




Montag, 17. Februar 2020

Start ins Gartenjahr

Das alte Kraut der Staudenwiesen ist abgeräumt und die ersten Sämlinge sind erschienen. Winterlinge, Schneeglöckchen und Elfenkrokus sind schon länger da. In diesem Winter habe ich zahlreiche Stauden geteilt und Sämlinge, wie die der Spornblume in Töpfe gepflanzt. Ist ja ein echter Vorsprung gegenüber Samenanzucht. Allerdings lassen sich nicht alle Stauden teilen. Im Bild Gillenia trifoliata mit dicken langen Wurzeln und einem stark verholzten Wurzelstock.
In diesem Frühjahr erfreuen mich auch die im Spätherbst in Kästen gesteckten Krokusse und Narzissen im Glashaus. Allerdings nehmen die Kästen Platz weg, den ich für die vermehrten Stauden brauche.

Wurzelstock von Gillenia trifoliata

Die ersten Sämlinge und und rechts Spornblumen

Krokus und Narzissen im Kasten

Katzenminze, geteilt und getopft.