Samstag, 21. Februar 2015

Kühlkeimer



Seit nun schon fast 25 Jahren nutze ich den jährlichen Samentausch der Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS). Durch die eigene Anzucht kann man größere Stückzahlen für naturhafte Staudenpflanzungen erreichen, was sonst unbezahlbar wäre.
Leider gehen jedes Jahr ungefähr nur zwei Drittel der Samen auf.
Nun ist mir bekannt, dass nach Normalkeimer (Schnellkeimer), Kühlkeimer und Kaltkeimer (Frostkeimer) zu unterschieden ist.
Normalkeimer keimen bei 15 bis 20°C. Normalerweise keimen sie nach 2 Wochen. Dann soll man sie kühler stellen.Das sind sicher die zwei Drittel, die bei mir sicher keimen.
Die Kaltkeimer sollen ein eher seltener Keimtyp sein. Nach der Aussaat stellt man die Schalen während 2 bis 4 Wochen gut feucht in die Wärme (18 bis 22 Grad). Nun erst werden sie 4 bis 6 Wochen der Kälte ausgesetzt. Das können Temperaturen von -4 bis +4 Grad sein. Wenn es weniger kalt ist, sollte die Kältephase entsprechend länger dauern. Anschließend brauchen die Aussaaten Temperaturen von 5 bis 12°C. Wärmer sollten sie es  nicht haben.
Mit den Kaltkeimern hatte ich vor zwei Jahren meine Probleme (http://wildstauden.blogspot.de/2013/03/die-neue-saat.html). Die Akeleien gingen bereits in der ersten Warmphase auf, und ich hatte bereits im Januar Sämlinge. Wahrscheinlich sind Akeleien doch keine Kaltkeimer auch wenn das die "Gartenakademie" http://www.gartenakademie.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/59cc5a1fc9c7e89ec1256fa50045969a/350313082a8cc760c12572110030a7a7?OpenDocument) behauptet?
Nun las ich, dass die meisten Stauden Kühlkeimer sind. Im Januar und Februar soll man sie in Saatschalen ins Freie stellen, d. h. 4 bis 6 Wochen bei 0-5°C. Keimung erfolgt im März, danach bei 10 bis 15°C. Also wollte ich das dieses Jahr mal ausprobieren, entspricht es doch auch dem was in der Natur passiert. Bisher war es im Februar so um die 0°C, doch seit einigen Tagen geht die Temperatur bis +7°C hoch und dazu noch Sonnenschein! Trotz Schattierung zeigt das Bodenthermometer in den Saatschalen +10°C und keine Genehmigung vom Haushaltsvorstand den Kühlschrank zu nutzen. Nachts sind es dann wieder um 0°C. Sollte das gut sein? Eigentlich ist es ja wie in der Natur. Mal sehen was da in nächster Zeit rauskommt.







Sonntag, 15. Februar 2015

Kompost-Post

Überall steht geschrieben, man solle im Februar den Kompost umsetzen um ihn zu lockern und zu belüften. Bei GARDENA steht sogar: "Der Kompost sollte etwa alle zwei Monate umgesetzt werden."
"Gartenwelt" schreibt hingegen: "Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass man einen Komposthaufen grundsätzlich gar nicht umzusetzen braucht, wenn man bei der Anlage ein paar Dinge berücksichtigt hat und außerdem dem Kompost genug Zeit zum Reifen (je nach Wetter und Zusammensetzung circa ein Jahr) geben kann."
Jahrzehnte lang habe ich den zweijährigen Kompost im Winter ausgebracht und den einjährigen umgesetzt. Wie ich den Kompost umsetze, habe ich schon im Januar 2011 beschrieben (http://wildstauden.blogspot.de/2011/01/blog-post.html), und wie ich ihn ausbringe im Dezember 2011(http://wildstauden.blogspot.de/2011/12/kompost-ausbringen.html).
Um meinen Garten immer seniorenfreundlicher zu gestalten, habe ich seit zwei Jahren die Arbeit des Umsetzens gespart und siehe da, es geht sehr gut. Zur Unterstützung der Rotte befindet sich der Kompostplatz im Schatten hoher Bäume und wird im Hochsommer auch noch durch den Hokkaido-Kürbis beschattet. Die Kürbisse werden am Fuß des Komposthaufens gepflanzt und ranken dann mit gelegentlicher Hilfe über den ganzen Haufen. Ich habe also immer zwei Komposthaufen, links vom letzten Jahr und rechts wird noch gesammelt. Bis Jahresende ist der rechte Haufen fast zwei Meter hoch und wird im kommenden Frühjahr mit Kürbis bepflanzt. Der linke Haufen ist jetzt im Februar auf die Gemüsebeete auszubringen und wird beginnend im Frühjahr neu aufgeschichtet.
Das abgestorbene, trockene Staudenkraut bringe ich nicht auf den Kompost. Es verottet sehr langsam, vorallem die Miscanthus-Stängel. Was ich mit dem Staudenkraut mache, habe ich bereits im März 2011 beschrieben (http://wildstauden.blogspot.de/2011/03/fruhjahrsputz-im-staudengarten.html).

Zwei Komposthaufen im Sommer 2014, links vom letzten Jahr und rechts wird noch gesammelt.

Die selben Haufen im Februar 2015




Mittwoch, 14. Januar 2015

Staudenwiesen immer wieder

Es drängte mich beim Durchsehen meiner Bilder des letzten Jahres etwas zu den Pflanzen für  Staudenwiesen zu schreiben. Dabei mußte ich am Ende feststellen, dass ich dazu schon mehrmals hier im Blog geschrieben habe. Sie sehen, wie wichtig mir das ist.
Das Ziel meiner Gartengestaltung ist es, meinen Besuchern und mir das Gefühl zu geben, durch Wiesen zu laufen und dabei Natur pur zu erleben. Die folgenden Gräser und Stauden unterstützen diesen Eindruck ganz besonders.
Die wertvollsten Gräser sind für mich das Gartensandrohr und das Diamantgras.

Calamagrostis brachytricha

Calamagrostis acutiflora

Das brusthohe Mandschurische Schleierkraut ist ein ausgezeichneter "Weichzeichner" für die Wiesen in unserem Garten.
Gypsophila pacifica

Sanguisorba officinalis vor den wuchtigen Kerzen-Goldkolben.
Sanguisorba officinalis 'Pink Tanna'

Gaura lindheimeri schwebt wie ein Schwarm kleiner, weißer Schmetterlinge über den anderen Stauden.
Gaura lindheimeri


Cenolophium denudatum blüht im Juni und auch noch im Herbst sind die Samenstände eine Zierde.
Cenolophium denudatum

Heliopsis helianthoides var scabra
hat eine enorm lange Blütezeit und als Gesellschaft das ebenfalls sehr lange blühende Gartensandrohr (Calamagrostis acutiflora).
Heliopsis helianthoides var scabra

Sonntag, 11. Januar 2015

Geborgte Landschaft

Beim Einsortieren der Bilder vom August in meine Homepage ist mir mal wieder klar geworden, von welch mächtigen Bäumen unser Garten umgeben ist. Das ist ein großes Glück. Zum größten Teil wurzeln sie außerhalb des Gartens. Andernfalls hätten wir einen Wald- oder Schattengarten zu gestalten. Doch wie auf einer Waldlichtung liegt unser Garten in der Sonne. Jedenfalls den größten Teil des Tages. 
Das Prinzip der Geborgten Landschaft, bedeutet, dass die natürlichen Landschaften außerhalb eines Gartens mit in deren optische Wirkung einbezogen werden. In Japan ist das "Shakkei" seit langem Bestandteil der Gartengestaltung. Als erstes ein Bild vom grünen Garten in Kyoto. Die gestutzten Büsche stehen innerhalb des Gartens. Drumherum ist üppiger Wald. 
Mehr von meinen Japanreisen unter:
http://www.wildstaudenzauber.de/Seiten/Gartengestaltung_Japanische_Gaerten.html

Grüner Garten in Kyoto

Eine gewaltige Trauerweide vom Nachbarn hängt in unseren Garten

Blick nach Westen, wo eine alte Linde an der Grundstücksgrenze steht


Blick nach Norden zum Dorfteich, wo viele alte Bäume wachsen
Blick nach Süden, wo mächtige Kastanien stehen




Dienstag, 30. Dezember 2014

Alles Gute im Neuen Jahr

Allen Gartenfreunden, die hier im Blog lesen, bei facebook vorbei schauen oder Google+folgen, wünsche ich ein wundervolles Gartenjahr mit viel Sonnenschein, nachts auch mal Regen, wenig Schnecken und mit Stauden, die kräftig und gesund das Unkraut verdrängen.
Und natürlich auch ein Jahr, das uns Gärtner kräftig und gesund erhält.

Tief verschneite Gartenwege in diesen Tagen, das fängt ja gut an.



Freitag, 19. Dezember 2014

Schellenblume, Becherglocke


Adenophora bulleyana, die hüfthohe Schellenblume oder auch Becherglocke kommt aus Westchina und blüht im Juni/Juli. Sie wächst auf normalen bis feuchten Boden mit guter Drainage in Sonne und Halbschatten.
Im Kuju Hochland, Japan, fand ich Adenophora triphylla var. japonica.
Die Becherglocke ist den Glockenblumen sehr ähnlich. Der Unterschied zu anderen Glockenblumengewächsen soll darin bestehen, dass der Griffel der Becherglocke viel länger als die Blütenkrone ist. Im Bild von Japan sehr schön zu sehen. Nicht aber so eindeutig, wie bei meinen Adenophora bulleyana und A. liliifolia, die ich als Samen von der RHS bekommen habe. Ihre Griffel sind nicht länger als die Blütenkrone und unterscheiden kann ich die beiden auch nicht.
Das Internet kann auch nicht wirklich helfen. Wäre schön, wenn einer meiner Blogleser helfen könnte.

Adenophora triphylla var. japonica im Kuju Hochland, Japan.
Adenophora bulleyana? Der Griffel schaut zwar raus, ist aber nicht viel länger als die Blütenkrone.



Das könnte A. liliifolia sein? Die Blüte ist mehr trichterförmig als glockig.
Interessant sind die rot angelaufenen Stängel.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Winterharte Stauden


Die meist gestellte Frage von Besuchern auf Gartenmärkten und Besuchern unseres Gartens ist die nach der Winterhärte der gezeigten Stauden. Das ist recht verständlich, sind doch in den letzten 25 Jahren so herrliche Stauden durch Kataloge und Gartenzeitschriften auf unsere Wunschlisten gelangt, die im Nordosten Deutschlands, und nur dafür kann ich schreiben, nicht jeden Winter überlebten. Mit 40 Jahren Erfahrung kann ich nun verkünden, was jetzt in meinem Garten wächst und von mir auf Staudenmärkten verkauft wird, ist 100% winterhart, ohne Winterschutz!
Welches sind die Wackelkandidaten?
Da wären zunächst die Stauden, die ich gar nicht erst versucht habe, weil Ihr Winterschutz sehr aufwändig beschrieben wird: Mammutblatt, Pampasgras, Fuchsia magellanica und Freiland-Kakteen. Dann kommt die Gruppe der immer wieder versuchten Stauden. Sonnenröschen, Montbretien, Sterngladiolen, Steppenkerzen, Freiland-Gloxinien, Bartfaden. Irgendwann kam ein Winter, der ihnen den Garaus machte. Eine Fackellilie aus Südafrika schaffte fast 30 Jahre, dann war sie dran.
Auch die große Gruppe der Winterastern in so vielen Farben hat nicht dauerhaft Freude gemacht. In manchen Jahren sind sie kaum richtig aufgeblüht.
Den Japan-Anemonen sagt man auch keine gute Winterhärte nach, doch meine  Sorte 'Robustissima' hält sich tapfer, wie der Name sagt. Das Gleiche trifft für die Spornblume zu. Sie hat alle Winter überstanden nur ihre zahlreichen Sämlinge sind jedes Jahr im Frühjahr verschwunden.

Sämlinge der Spornblume (unten) verschwinden im Winter


Einige Neuanschaffungen kann ich natürlich nicht mit langjähriger Garantie ausstatten. Z. B. einige Knöterich-Arten. Während Polygonum microcephala, der Kleinköpfige oder Buntblatt-Knöterich nach dem ersten Winter gleich wieder verschwand, hält sich der Glocken-Knöterich und Polygonum paniculatum ssp. frondosum, der noch keinen deutschen Namen hat, etwas besser. Ich schrieb bereits darüber: http://wildstauden.blogspot.de/2014/05/aconogonum-paniculatum-ssp-frondosum.html. Nachzutragen wäre, dass er sich wieder erholt hat. Der Glocken-Knöterich war allerdings ziemlich mickrig im Vergleich zum Vorjahr.
Als Letztes soll noch eine Yucca filamentosa erwähnt werden, die schon 40 Jahre im Garten steht und bis zu 10 Blütenstiele treibt. Sie ist die einzige Pflanze, die etwas Sonnenschutz erhält vom ausgedienten Weihnachtsbaum. Alle anderen Stauden kommen ohne Winterschutz aus. Ich sage immer, warum sich mit Winterschutz rumschlagen, wo es doch so viele Stauden gibt, die ohne auskommen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Mein Wildstaudenbuch

http://www.gds-staudenfreunde.de/public/index/rubrik/Publikationen/unterrubrik/Schriftenreihe%20der%20GdSIm Garten ist kaum mehr etwas zu tun. Der Frost hat uns in die Wohnung verbannt. Was gibt es schöneres für einen Gartenfreund jetzt in Zeitschriften und Büchern nach neuen Pflanzen und Pflanzideen zu suchen. Rechtzeitig vor dem Fest möchte ich nochmal auf mein Wildstaudenbuch hinweisen. Auf 144 Seiten mit 275 Fotos stelle ich meinen naturalistischen Staudengarten vor. Alle Bilder sind von mir in meinem eigenem Garten oder in der Natur aufgenommen. 40 Jahre Erfahrungen mit Stauden sind eingeflossen.
Das Buch gibt es nicht im Buchhandel. Sie können es bei der Gesellschaft der Staudenfreunde für 15 € inkl. Versand erwerben.
Bestellungen bitte an die Geschäftsstelle: info@gds-staudenfreunde.de
Empfängeradresse bitte angeben, Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang
IBAN: DE36 5455 0010 0001 8011 33,
BIC: LUHSDE6AXXX
Konto 1801133, BLZ 54550010, Sparkasse Vorderpfalz

Diejenigen, die das Buch schon gelesen haben, bitte ich, mir zu schreiben, hier oder in der facebook-Gruppe "Wir sind Staudenfreunde", wie Ihnen das Buch gefallen hat. Sehr gern auch kritische Anmerkungen, damit das nächste Buch besser wird. Unter allen Meinungsäußerungen möchte ich am zweiten Advent ein Wildstaudenbuch verlosen, das Sie dann einem lieben Gartenfreund schenken können.


 



Dienstag, 2. Dezember 2014

Gartenmanifest



http://www.ulmer.de/Gartenmanifest,L1VMTUVSU0hPUF9ERVRBSUw_U0hPUF9JRD00MzIyNjI4Jk1JRD0zMjEw.html

 Gartenmanifest. Henk Gerritsen. 2014. 408 S., 166 Farbfotos, 27 Zeichnungen, geb. ISBN 978-3-8001-8387-6. € 49,90

In der Jugend studierten wir das „Kommunistische Manifest“ von Karl Marx und Friedrich Engels, und nun liegt das „Gartenmanifest“ von Henk Gerritsen auf meinem Tisch. Die englische und niederländische Originalausgabe erschien bereits 2008, kurz vor seinem Tod.
Während das Kommunistische Manifest die erste Hälfte meines Lebens beeinflusste, so sind die Gedanken des Gartenmanifestes von Henk Gerritsen bestimmend für die zweite Hälfte. Diese begann allerdings schon vor 25 Jahren, obwohl ich erst heute Henk Gerritsens Werk in den Händen halte. Das zeigt, dass seine naturalistische Gartenphilosophie viele andere Gartengestalter seit längerer Zeit beeinflusst hat, allen voran Piet Oudolf, von dem schon mehrere Bücher in meinem Bücherschrank stehen. Ausgangspunkt ist sicher auch, „The Wild Garden von William Robinson, 1870, der zum ersten Mal die Idee, Wildstauden aus allen Erdteilen zu Schmuckstücken des Gartens zu machen, propagiert hat. Leider ist das Buch noch nicht in Deutsch erschienen.
Die naturalistische Gartenphilosophie wird im Buch als Dutch Wave bezeichnet. Es ist der Stil, der den Garten näher an die Natur heranrückt. Ausgangspunkt für Henk Gerritsen sind Bilder von Pflanzen und Pflanzengesellschaften in der Natur und weniger Bilder von Gärten, wie sie bisher gestaltet wurden.
Henk Gerritsen formuliert vier Gebote: „Die Verwendung von Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln ist eine Todsünde. Versuche den Boden so wenig wie möglich zu stören. Sei sparsam mit Wasser. „ Das vierte Gebot lautet: „Nicht jammern!“ Was bedeutet das Letztere? Nicht z. B. ständig über den Giersch zu jammern, sondern ihn als schönen und effektiven Bodendecker zu akzeptieren und Pflanzen auszuwählen, die sich nicht vom Giersch vertreiben lassen, wie z. B. Funkien, Farne, Phlox u. v. a.
Können Sie sich vorstellen, die Pflanzen in ihrem Staudengarten weder im Herbst noch im Frühjahr zurückzuschneiden? Sich daran zu erfreuen, wie die neuen Triebe durch das alte Staudenkraut hoch wachsen. Henk Gerritsen kann das. Auch ich habe schon manchmal daran gedacht, denn in der Natur schneidet auch keiner zurück und räumt ab. Sollten Sie solche Gedanken absurd finden, dann ist das Gartenmanifest nichts für Sie.
Die Sichtweise von Henk Gerritsen ist nicht die eines Bauern, wie er immer wieder betont, sondern die eines Naturfreundes.  Es geht ihm nicht um Menge und Ertrag. Was schön ist im Garten orientiert sich an der Natur. So sieht Henk Gerritsen im Ampfer eine höchst dekorative, großblättrige Pflanze, die im Laufe des Sommers rötlich wird und nie zusammenfällt.
Obwohl er viele unscheinbare Pflanzen in seinem Garten geholt hat, betont er, als echter Pflanzenliebhaber, sich nicht nur auf Pflanzen aus Europa zu beschränken. Er findet Gärten mit ausschließlich heimischen Pflanzen immer seltsam und langweilig.
Im Buch beschreibt er seinen eigenen Garten, den „Priona-Garten“ und stellvertretend für die zahlreichen von ihm gestalteten Gärten den Garten „Waltham Place“ in England.

Dem äußerst wertvollen Inhalt des Buches wurde ein mangelhaftes Layout verpasst. Die Zuordnung der Bildunterschriften zum Text und zu den Bildern ist sehr umständlich. Die hellgrüne, kleine Schrift der Bildunterschriften ist oft schwer lesbar. Letzteres trifft auch auf Seite 9 zu. Auch sind für mich fast 200 Seiten Gartenökologie etwas ermüdend gewesen. Text und Bildauswahl könnte gestrafft werden. Auch um die Handlichkeit des Buches zu verbessern.

Ein Original der Gartenliteratur. Ein Manifest für den naturalistischen Gartenstil. Dem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen, denn wir sind heute in unserer Umwelt und in unseren Gärten sehr weit von der Natur entfernt und sollten zumindest im Garten mehr Natur zulassen.

Weitere Buchempfehlungen finden Sie auf meiner Homepage: http://www.wildstaudenzauber.de/Seiten/Buchempfehlungen.htm

Ampfer (Rumex spec.) in einer Wiese bei Groß Potrems

Dienstag, 18. November 2014

Gartenkalender nochmal

Auf Wunsch habe ich einige Übersichten zu Gunsten von Pflanzenporträts aus dem Kalender heraus
genommen.  Nach langem Suchen und Vergleichen der einzelnen online-Druckereien wird der Preis wahrscheinlich auch etwas günstiger. Ich muss nur zunächst sehen, ob die Qualität auch stimmt.
Bestellungen an: jochen@wildstaudenzauber.de.

Deckblatt