Herzlich Willkommen


Herzlich Willkommen im Staudengarten Gross Potrems

Hier gibt es die neuesten Informationen aus unserem Staudengarten in Gross Potrems, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Ergänzend dazu können Sie in unserer Website (www.wildstaudenzauber.de) auf mehr als 600 Seiten mit ca. 2000 Bildern unseren Wildstaudengarten kennenlernen. Unter Wildstauden verstehen wir züchterisch kaum veränderte Pflanzen und zwar nicht nur die einheimischen, sondern auch Pflanzen aus Europa, Amerika und Asien. Seit fast 40 Jahren gestalten und pflegen wir unseren naturnahen Staudengarten, in dem der Rasen und die Staudenbeete nach und nach durch Staudenwiesen ersetzt wurden. Auf 1000 m² entstanden langlebige Pflanzengemeinschaften mit etwa 500 verschiedenen Wildstaudenarten und zahlreichen Gräsern.

Unseren Staudengarten können Sie von Juni bis September von 10.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 besuchen. Ich biete Ihnen eine einstündige Führung durch den Garten. Um eine Spende von 5 € pro Person zur Erhaltung des Gartens wird gebeten. Auf Grund der geringen Größe und der schmalen Wege in unserem Garten können wir nur maximal 15 Personen (keine Busse!) empfangen.
Bitte nur nach Voranmeldung, vorzugsweise per E-Mail (jochen@wildstaudenzauber.de) oder Telefon: 03820813345. Bitte keine Pflanzen mitbringen!

Im Juni 2014 erschien mein Buch "Naturnahe Gartengestaltung mit Wildstauden", das Sie bei der Gesellschaft der Staudenfreunde für 15 € inkl. Versand erwerben können.



Dienstag, 5. März 2013

Die Frösche schlafen noch

Jedes Jahr beginnt die Gartenarbeit Ende Februar/Anfang März mit dem Entfernen des alten Staudenkrauts. Ab 1. März darf bei uns verbrannt werden. In manchen Jahren ist der Teich noch zugefroren (siehe Post vom März 2011), und ich kann das mit der Motorsense abgeschnittene Staudenkraut auf dem Teich verbrennen.
In diesem Jahr mal wieder nicht. Alles muss auf die Schubkarre geladen werden (fast 1.000 m² Staudenpflanzung) und zum Feuerplatz außerhalb des Gartens gefahren werden.
Während ich in den vergangenen Jahren immer recht gründlich mit der Harke alles abgeharkt habe, will ich in diesem Jahr auf dem Boden liegende Stängel und Blätter in der Pflanzung belassen. Das hat mehrere Vorteile:
1. Da das dem Boden aufliegende Staudenkraut feuchter ist als die aufstrebenden Stängel, qualmt das Feuer nicht so.
2. Dem Boden werden mit Hilfe der Regenwürmer Humusstoffe zugeführt.



Geranium phaeum treibt schon durch.
Bei den Taglilien müssen nur die Blütenstängel entfernt werden.
3. Unter der Bedeckung haben es keimende Unkräuter schwerer.
4. Und ganz wichtig, die z. B. in der Tonsur eines Chinaschilfs überwinternden Frösche werden nicht "zerharkt".
Es ist allerdings nicht der Frühjahrsputz wie üblich, und vor dem Austrieb der Stauden ein  gewöhnungsbedürftiger Anblick. Aber gewöhnungsbedürftig sind ja auch die nicht nach der Blüte abgeschnittenen Ritterspornsamenstände u. a. ab Juli. Eben naturalistischer Gartenstil.






Nachbars Hühner haben mal wieder ein Schlupfloch gefunden und mich reich beschenkt.